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Riesige Felsmassen
stürzen vom Eiger-Massiv |
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Nach dem Abbruch riesiger
Gesteinsmassen vom berühmten Eiger-Massiv in der Schweiz warten Geologen und
Touristen auf weitere spektakuläre Felsstürze. Die betroffene Ostflanke des
Eigers sei weiter in Bewegung, teilte der Rettungschef der nahen Ortschaft
Grindelwald mit, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA meldete. Rund
500.000 Kubikmeter Gestein waren donnernd zu Tal gestürzt, was etwa dem
Volumen eines 50-stöckigen Hochhauses entspricht.
Zwei Millionen Kubikmeter Fels gelten als
absturzgefährdet
Die Gesteinsmassen lösten sich
mit lautem Getöse und stürzten auf den darunterliegen Grindelwald-Gletscher.
Über der Gemeinde Grindelwald bildete sich eine dicke Wolke aus Geröllstaub.
Durch den Felssturz entstand ein sieben Meter breiter und 250 Meter langer
Spalt. Menschen waren nicht in Gefahr. Der Berg liegt weitab von der
nächsten Ortschaft.
Geologen beobachteten das
südöstlich der Schweizer Hauptstadt Bern gelegene Massiv schon seit mehreren
Tagen, weil Gesteinsbewegungen festgestellt worden waren. Insgesamt gelten
zwei Millionen Kubikmeter Fels als absturzgefährdet. Wissenschaftler
vermuten, dass das vom Abschmelzen der Gletscher in den Berg eindringende
Wasser dazu führt, dass dieser brüchig wird.
Quelle: tagesschau.de |
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Gondelabsturz
in den Ötztaler Alpen |
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Im österreichischen
Sölden sind beim Absturz einer Seilbahngondel neun Menschen ums Leben
gekommen. Sämtliche Opfer waren Deutsche.
Tragisches Gondelunglück am Alpengletscher: Beim Absturz einer Seilbahn,
die von einem riesigen Betonkübel getroffen wurde, sind in Tirol neun
Menschen in den Tod gerissen worden. Nach Angaben von Augenzeugen hatte
ein Transporthubschrauber in den Ötztaler Alpen auf dem Flug zur
Bergstation oberhalb von Sölden den etwa 750 Kilogramm schweren Behälter
verloren. Er stürzte aus rund 300 Metern Höhe ab und traf eine Gondel
direkt.
Bei den Opfern handelte es sich um jugendliche Skiläufer aus Deutschland.
Eine Jugendgruppe des Deutschen Alpenvereins sei mit der Seilbahn auf dem
Weg zum Skitraining gewesen. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst
nicht. Vermutlich sieben Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Kabine aus ihrer Verankerung
gerissen und stürzte etwa 50 Meter in die Tiefe, wo sie auf felsigem
Grund aufschlug. Das Tragseil geriet in heftige Schwingungen, so dass
Fahrgäste aus zwei anderen Kabinen herausgeschleudert wurden. Die Abgestürzten
waren nach Auskunft von Notärzten auf der Stelle tot.
Der
Transporthubschrauber war auf dem Weg zu einer Baustelle an der
Bergstation der Seilbahn, als sich ein großer, mit Beton beladener
Metallbehälter aus der Verankerung löste. Der Helikopter stammt aus der
Flotte des Salzburger Transportunternehmens Knaus, das in den vergangenen
Jahren durch mehrere Unfälle Aufsehen erregte.
Notruf
aus einer Gondel
Um 13.15 Uhr erreichte die Leitstelle des Bundeslandes Tirol der erste
Notruf. "Der Anruf kam von einem Augenzeugen über Handy aus einer
Gondel, die nicht von dem Unglück betroffen war", berichtete der
stellvertretende Leistellenchef Herbert Supper der dpa. "Wir haben
sofort alle verfügbaren Kräfte alarmiert." Die Unglücksstelle
befand sich nach Worten Suppers in rund 2800 Metern Höhe im Schnee, wo
nur Hubschrauber landen konnten. Die Schwerverletzten wurden in die
Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen. Zwölf Rettungshubschrauber,
60 Sanitäter und sechs Notärzte waren im Einsatz. Bis zum Nachmittag
waren alle Passagiere aus den noch am Seil hängenden Kabinen geborgen.
Auf dem Gletscher herrschte am Unglückstag Sommerskibetrieb bei
strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel.
Die Seilbahn auf die 3.309 Meter hohe Schwarze Schneid am Tiefenbachferner
war bereits im vergangenen Jahr Schauplatz eines spektakulären Unfalls.
Am 14. November hatte sich das Steuerseil der Bahn mit einer leeren, talwärts
fahrenden Gondel verfangen. Eine Kabine war daraufhin abgestürzt. In der
Folge mussten 113 Fahrgäste, darunter viele Deutsche, in etwa 50 Metern
bei starkem Frost mehrere Stunden in ihren Gondeln warten, bis sie schließlich
abgeseilt werden konnten. Zwei Mitarbeiter der Bahn wurden später vom
Dienst suspendiert. Das Unglück in Tirol ist der zweite Seilbahn-Absturz,
bei dem ein Fluggerät beteiligt ist. Im Februar 1998 hatte bei Cavalese
in den italienischen Dolomiten ein US-Militärjet das Tragseil einer
Gondelbahn mit der Heckflosse durchtrennt. Die Kabine stürzte 80 Meter in
die Tiefe. Alle 20 Insassen, unter ihnen acht deutsche Skiurlauber,
starben. Der Militärjet war unerlaubt im Tiefflug geflogen. Im April 2000
akzeptierten die Hinterbliebenen einen Schadenersatz von 40 Millionen
Dollar (2 Millionen je Opfer).
Christian
Fürst/DPA
Quelle Google
News |
| Garmisch von der Außenwelt abgeschnitten |
| Weilheim
(ddp-bay). Das Hochwasser in Bayern breitet sich durch anhaltende Regenfälle
immer weiter aus. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist
Garmisch-Partenkirchen inzwischen von der Außenwelt abgeschnitten. Im
nahe gelegenen Gemeindebereich Eschenlohe trat die Loisach über die
Uferbefestigungen. Das östliche Gemeindegebiet Eschenlohes steht seitdem
unter Wasser. Neben Garmisch-Partenkirchen und Kempten wurde auch im östlichen
Landkreis Weilheim-Schongau Katastrophenalarm ausgelöst. Regensburg
meldete ebenfalls drastisch steigende Pegel der Donau.
Vom
Krisenstab wurden in den Überschwemmungsgebieten Vergleiche mit dem
Pfingsthochwasser von 1999 gezogen. Anwohner wurden aufgefordert, ihre
Keller und Tiefgaragen sowie die Wohnungen im Erdgeschoss zu räumen und
zu sichern. Häuser und Campingplätze wurden evakuiert. Mehrere hundert
Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Bundeswehr, Rotem Kreuz
und Polizei sind in den Hochwassergebieten im Einsatz.
In
Regensburg meldete die Stadt schneller steigende Donaupegel als bei früheren
Hochwassern. Mit Überflutungen der Uferstraßen wurde im Laufe des
Dienstagabends gerechnet. Die Stadt rief daher dazu auf, Autos in Ufernähe
in Sicherheit zu bringen. Entlang des Regens wurden am Vormittag
Sandsackdepots eingerichtet.
Auch
in Kempten verschärfte sich die Hochwassersituation entgegen der ersten
Erwartungen am Dienstag noch einmal. Am Vormittag wurde ein Pegel von 6,27
Metern erreicht mit steigender Tendenz. Damit wurde der Pegel des
Pfingsthochwassers von 6,21 Metern weit übertroffen. Problematisch wurde
die Situation laut Polizei vor einer Brücke in Rosenau. Dort sammelte
sich angeschwemmtes Treibholz an. Die Brücke drohte unter der Belastung
zu brechen. Auch auf der Autobahn A 8 drohte die neue Lechbrücke einzustürzen.
Die Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Augsburg Ost und Augsburg
West am Vormittag vollständig gesperrt.
Im
Allgäu und in Oberbayern sind wegen des Hochwassers ebenfalls viele Straßen
und Bahnstrecken gesperrt. Für die Menschen in den Hochwassergebieten
wurden Bürgertelefone eingerichtet. Die Nummer für
Garmisch-Partenkirchen lautet 08821/751321 und 08821/751444. Das
Regensburger Krisentelefon hat die Nummer 0941/5072326. Im Kreis
Weilheim-Schongau können sich Betroffene unter 0881/681100 informieren.
Quelle: ddp ;
Yahoo Nachrichten von Dienstag den 23.8.2005 |
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Leichen aus dem Ersten
Weltkrieg in italienischem Gletscher entdeckt |
| Peio/Italien
(AP) Im Eis eines italienischen Gletschers sind die gefrorenen Leichen von
drei im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten entdeckt worden. Es handele
sich um Soldaten des damaligen Kaiserreichs Österreich-Ungarn, sagte am
Montag der Vorsitzende des Kriegsmuseums der Stadt Peio, Maurizio Vincenzi.
Der Hobby-Historiker hatte die nahezu perfekt erhaltenen Leichen am
Freitag entdeckt. Die Soldaten seien vermutlich bei der Schlacht um den
Berg San Matteo am 3. September 1918 erschossen worden, sagte Vincenzi.
Identifiziert wurden sie bislang nicht. Am Dienstag sollte ein
Gottesdienst für die drei vor 86 Jahren getöteten Männer stattfinden.
Quelle:
Yahoo! Deutschland Nachrichten; Montag 23. August 2004, 19:09 Uhr |
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| Felsgipfel
des Montblanc nicht an der höchsten Stelle |
| Paris
(AP) Der Gipfel des Montblanc ist nicht seine höchste Stelle: Französische
und Schweizer Forscher fanden jetzt heraus, dass der 4.792 hohe Felsgipfel
des höchsten Berg Europas etwa 40 Meter westlich des Punktes liegt, der -
von einer 28 Meter hohen Eisschicht bedeckt - in einer Höhe von 4.808
Meter kulminiert. Über dem «echten» Gipfel ist der Gletscher dagegen
nur 14 Meter dick.
Diese
Ergebnisse von Radaraufnahmen aus dem Frühjahr stellte der
Gletscherforscher und Geophysiker Christian Vincent vom nationalen französischen
Forschungsinstitut CNRS am Montag in Chamonix vor.
Der
Montblanc war in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung
gut. Im Oktober 2001 berichteten Geologen von einer satellitengestützten
Präzisionsmessung, wonach der Berg sogar 4.810,40 Meter statt der bis
dahin angenommenen 4.807 Meter hoch war. Doch die Klimaerwärmung ließ
den Gletscher in nur zwei Jahren um fast zwei Meter schmelzen. Im
September letzten Jahres gaben die Wissenschaftler die Höhe mit 4.808,45
Meter an.
Quelle:
Yahoo! Deutschland Nachrichten; Dienstag 3. August 2004, 12:11 Uhr |
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50
Meter hoher Dolomiten-Fels ist eingestürzt |
| Cortina
D'Ampezzo/dpa. Cortina
D'Ampezzo/dpa.In den Dolomiten ist ein gut 50 Meter hoher Fels eingestürzt,
der zur berühmten Bergformation der «Fünf Türme» bei Cortina
D'Ampezzo gehört. Die schroffe Felsnadel namens «Trephor», die unter
Freeclimbern beliebt war, wurde nach Angaben von Experten durch natürliche
Erosion Anfang Juni zu Fall gebracht. «Es ist, als habe eine Bombe ein
Kunstwerk zerstört», sagte der Geologe Riccardo Genevois der Mailänder
Zeitung «Corriere della Sera» (Montagausgabe). Die Gesteinsmassen des
einst stolzen Bergfingers liegen nunmehr wie ein Trümmerfeld auf über
2000 Meter Höhe.
Zugleich kritisierte er: «Der
Einsturz war nicht zu verhindern, aber vorherzusehen.» Wären bei dem
Zusammenbruch Kletterer am Fels gewesen, hätten sie keine Chance zur
Rettung gehabt. Doch für entsprechende Kontrolle habe das Geld gefehlt.
Die Ursache des Einsturzes sei allen Geologen bekannt: Regenwasser dringt
in die Felspalten ein, das bei niedrigen Temperaturen gefriert. Das sich
ausdehnende Eis beschädigt dann den Felsen.
Die «Fünf Türme» sind
eine Formation aus insgesamt elf Felsnadeln. Die Felsstruktur «Trephor»
habe sich bereits seit einiger Zeit zunehmend zur Seite geneigt. Das
gleiche Schicksal könne auch die anderen, wesentlich höheren Felsen
ereilen.
«Wir haben zwar bemerkt,
dass sich der "Trephor" zur Seite neigt, aber uns wäre nie in
den Sinn gekommen, dass er plötzlich zusammenbrechen könne», klagt ein
Hüttenwirt. Der Landesgeologe im benachbarten Südtirol, Ludwig Nössing,
räumte ein, dass man manchen Erosionsschäden durch technische Eingriffe
entgegen wirken könne. «Grundsätzlich sind hier Interventionen möglich.
Wenn man die Lage erkennt, kann man den Fels durch
"Plombierungen" stabilisieren.» Es komme dabei allerdings auf
die Ausmaße an.
Quelle: mz-web.de; erstellt
07.06.2004 |
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Das Matterhorn bröckelt |
| Hitzeschock für Schweizer Wahrzeichen |
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Genf/Zermatt
(dpa) - Nach der Swissair bekommt in diesen Tagen ein weiteres Schweizer
Wahrzeichen Risse: Das Matterhorn, der mit 4478 Metern bekannteste Berg
der Schweiz, bröckelt. Seit am Dienstag tonnenweise Gesteinsmassen aus
3400 Meter Höhe zu Tal donnerten, war das «Hörnli» bis zum Wochenende
für Bergsteiger gesperrt.
Die wochenlange Hitze hat
zunächst den Schnee weggeschmolzen und dann den Dauerfrost angegriffen.
Wo normalerweise Minustemperaturen herrschen, knallt die Sonne jetzt
ungehindert auf die Felsen. Als Folge wird der Berg brüchig. «Alarm: das
Matterhorn bricht ab» titelte die Boulevardzeitung «Blick» am Mittwoch.
Geologen sehen das zwar nicht ganz so schlimm, sind aber doch besorgt.
Rund 150 Bergsteiger wollen
in der Hauptsaison pro Tag auf das Horn. Schon immer bröckelte es
zwischen ihren Füßen, Fehltritte kosten pro Jahr etwa zehn Menschen das
Leben. Jetzt ist es offiziell gesperrt, was es noch nie gab, und was sich
nach Angaben des Bergführerpräsidenten
von Zermatt, Miggi Biner,
nicht kontrollieren lässt. «Wir haben den Berg jetzt für gesperrt erklärt.
Wenn einer trotzdem raufgeht, wäre das kompletter Selbstmord», sagt
Biner.
Etwa 90 Bergsteiger wurden
am Dienstag fünf Stunden lang mit Hubschraubern vom Berg geholt. Kurz
zuvor hatten sich hunderte von Kubikmetern Gesteinsmassen in 3400 Meter Höhe
gelöst. Das Geröll löste sich im Bereich der Hauptroute am Hörnligrat.
Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Aber dieses Glück muss es
nicht ein zweites Mal geben, warnen Bergführer. Keiner von ihnen ist
derzeit bereit, auf den Berg zu gehen, sagt Biner. Geologen prüfen, ob
etwa durch Sprengungen weitere Abstürze kontrolliert ausgelöst werden können.
«Es sind noch mehrere lose Felsblöcke zu sehen», weiß Biner.
Jetzt werden durch das
Tauwetter Felswände gelockert, die normalerweise durch das Eis zusammen
gehalten werden. Tauwasser unterspült die Felsen, wirkt wie Seife, über
die das Gestein weggespült wird. Permafrost oder Dauerfrostboden ist ein
Untergrund, der für mindestens zwei Jahre eine Temperatur von null Grad
nicht überschreitet. Jetzt liegt die Null-Grad-Grenze an vielen Tagen bei
über 4400 Meter.
Eine Schweizer
Schokoladenmarke hat es sich sogar patentieren lassen: Das
charakteristische Erscheinungsbild des Matterhorns, als ein in den blauen
Himmel ragendes Dreieck. Fast drei Millionen Besucher kommen jedes Jahr
nach Zermatt, um einen Blick auf den Berg zu werfen. Wobei er unter
Kennern nur von der Schweiz aus schön und majestätisch aussiehNichts
versperrt hier die Aussicht auf das Horn. Von Italien aus gleicht es aber
eher einem Stein- oder Schutthaufen. Droht im dieses Schicksal auch in der
Schweiz? Wenn der Permafrost sich auflöst, ist die «Sphinx der Alpen»
wirklich in Gefahr, fürchten Wissenschaftler.
Quelle:Yahoo! Deutschland
Nachrichten; Sonntag 20. Juli 2003 |
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